Ein kleines Museum für eine große Tradition





Achtung!

Vom 02.11.2020 bis einschließlich 30.11.2020 muss das Reclam-Museum aufgrund der aktuellen Corona-Situation leider schließen. Grundlage für diese Entscheidung ist die "Sächsische Corona-Schutz-Verordnung" vom 30.10.2020 (siehe § 4.1, Punkt 11)Wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Wenn wir wieder öffnen dürfen, gelten die folgenden 

Corona-Regeln für den Besuch des Reclam-Museums

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Das Reclam-Museum ist zu den regulären Öffnungszeiten (Dienstag und Donnerstag, jeweils von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr) geöffnet (Zutritt bitte mit Nase-Mund-Schutz).  Wir bitten Sie, sich die Hände zu desinfizieren und im Interesse eventuell notwendig werdender Nachverfolgbarkeit von Kontakten um Angabe folgender Daten: Name, Vorname, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Postleitzahl Ihres polizeilich gemeldeten Wohnorts, Tag und Uhrzeit Ihres Besuchs im Reclam-Museum. Wir versichern Ihnen, Ihre Daten ggf. ausschließlich für den Zweck der Meldung an das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig zu verwenden. Nach Ablauf von vier Wochen werden Ihre Angaben vernichtet.

Gruppenführungen sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.  Solange es die Corona-Situation  gebietet, können sich in der Regel bis zu sechs Personen gleichzeitig im Reclam-Museum aufhalten. Umfasst die Gruppe mehr als sechs Personen, sind ggf. Führungen von zwei Teilgruppen nacheinander möglich. In jedem Fall ist für Gruppenführungen rechtzeitige Voranmeldung erforderlich: Per Telefon: 0345-582 17 26 (bitte Ihre Rückrufnummer nennen) oder per Mail: kontakt@reclam-museum.de.

Personen mit Covid-19-Erkrankung und deren Kontaktpersonen, Personen, die sich kürzlich in Risikogebieten aufgehalten haben, sowie Personen mit akuten Atemwegserkrankungen dürfen das Museum leider nicht besuchen.

Haben Sie vielen Dank für Ihr Verständnis!

Seien Sie herzlich willkommen!

P. S.  Bedingt durch Gesetze und Verordnungen sind Änderungen jederzeit möglich. Gegebenenfalls werden wir sie umgehend an dieser Stelle bekanntgeben.

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Hier finden Sie als gleichsam virtuelle Ausstellung unter dem Menüpunkt "Themen von A bis Z" viele der im Reclam-Museum ausgestellten Exponate - und darüber hinaus noch manches mehr.

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Sie möchten gern mehr Fotos sehen? Dann klicken Sie bitte hier.

Das Reclam-Museum wurde am 24. Oktober 2018 eröffnet. Fotos von der Eröffnung finden Sie hier.

Medienberichte zum Reclam-Museum finden Sie hier.


Bei Reclam erschienen:

Reclams Universal-Bibliothek. Vollständiges Verzeichnis nach Bandnummern 1867 bis 1945. Näheres erfahren Sie hier.


Das Domizil unseres Vereins

Seit dem 1. Juni 2018 hat unser Verein ein neues Domizil. Nach sechs Jahren der Heimatlosigkeit sind wir nunmehr in der Kreuzstraße 12 zu finden, gegenüber vom Reclam-Carrée! Dies haben wir der gemeinnützigen Schulgesellschaft Rahn Education zu verdanken. Es handelt sich  um einen Raum (50qm) für die Dauerausstellung und die Präsenzbibliothek und um einen Vorbereitungsraum (20 qm) im Souterrain des Gebäudes in 04103 Leipzig. Unser großer Dank gilt der gemeinnützigen Schulgesellschaft Rahn Education auch dafür, dass sie uns außerdem die Anfertigung einer speziellen Reclam-Regalwand gesponsert hat! Nähere Informationen dazu finden Sie hier. Über den Sommer 2018 haben wir die Räume eingerichtet sowie die Dauerausstellung und die Präsenzbibliothek aufgebaut. Am 24 Oktober 2018 wurde das Museum eröffnet.


Am 1. Oktober 2018 wurde der Reclam-Verlag 190 Jahre alt.
Am 10. November 1867 erschienen die ersten Hefte von
Reclams Universal-Bibliothek



Reclams Universal-Bibliothek von 1867 bis heute




Vom Verlag des Literarischen Museums zum Verlag Philipp Reclam jun.

Das Titelblatt dieser Sondernummer der Zeitschrift "Reclams Universum", die am 21. März 1929 zum 1. "Tag des Buches" erschien, zeigt das von George Werner errichtete Gebäude des Literarischen Museums in der damaligen Grimmaischen Gasse 4 (heute: Grimmaische Straße) zu Leipzig, etwa um das Jahr 1830.

Johann Gottlob [so im Leipziger Adreßkalender von 1790, S. 95; in anderen Quellen: Gottlieb] Beygang (1755-1823) hatte das Literarische Museum 1795 in der Petersstraße 33 (Hohmanns Hof) gegründet. Die letzte Adresse unter seiner Leitung war ab 1819 das Gewandgäßchen 621. So lautet auch der letzte Eintrag im Leipziger Adreßkalender von 1820, bevor in dessen Ausgabe für 1828, nunmehr in der Grimmaischen Gasse 4, ein Herr Pomsel als neuer Besitzer genannt wird. Die genannten Gebäude existieren nicht mehr.

Von Pomsel erwarb Anton Philipp Reclam (1807-1896) das Literarische Museum am 1. April 1828. Zunächst handelte es sich um eine Leihbibliothek und um ein Journalistikum, in dem man in- und ausländische Zeitungen und Zeitschriften lesen konnte.

Am 1. Oktober 1828 gründete Reclam dort den "Verlag des Literarischen Museums". 1836 wird als dessen Adresse im Leipziger Adreßbuch erstmals die Petersstraße 75 angegeben. 

Am 1. Juli 1837 verkaufte Reclam die Leihbibliothek des Literarischen Museums an Albert Schiller und Adolph Robitzsch. (Das Verkaufsdokument finden Sie auf der Homepage des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek. Klicken Sie dazu bitte hier.)

Seinen Verlag führte Reclam ab diesem Zeitpunkt zunächst an derselben Adresse - Petersstraße 75 (lt. Leipziger Adreßbuch von 1838) - unter dem Namen "Verlag Philipp Reclam jun." fort. Auch dieses Gebäude existiert nicht mehr.



Das schmale Gebäude des Literarischen Museums - der Gründungsort des Verlags - befand sich in Höhe des Naschmarkts und links neben dem Gebäude, das zu Auerbachs Hof bzw. zu Auerbachs Keller führte. Heute ist die Stelle rechts neben dem "Zeitgeschichtlichen Forum" zu lokalisieren. Siehe dazu auch hier.

1867 gründete Anton Philipp Reclam die weltberühmte Universal-Bibliothek, die älteste noch existierende deutschsprachige Taschenbuchreihe. Von 1867 bis 1990 erschien sie in Leipzig, und von 1945 bis heute erschien bzw. erscheint sie in Stuttgart bzw. in Ditzingen bei Stuttgart.


Diese Grafik von Luise Fiedler gehört zu der arte-Sendung "Karambolage" Nr. 424 vom 18. März 2017. Der Gegenstand: "Das Reclamheft". Zu dem sehr sehenswerten, dreiminütigen Trickfilm (Text: Jeanette Konrad) zur Geschichte der Universal-Bibliothek gelangen Sie hier.



Siehe dazu auch hier.

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