Hans Emil Reclam privat


Ex libris für Hans Emil Reclam, gestaltet von Otto Sager (1870 - 1940) unter Verwendung des Reclamschen Familienwappens


Diese Ansichtskarte, welche das Verlagsgebäude an der Ecke Inselstraße / Kreuzstraße zeigt, schrieb Dr. h.c. Hans Emil Reclam (1881-1943) am 18. Juni 1926 an seinen Schwiegervater Fritz Schroeder in Cassel. Er bittet ihn darin um "einige Tage Bedenkzeit" in einer nicht genannten Angelegenheit, die "nicht ganz so einfach ist, wie [sie] zuerst erscheint".



In dem Gebäude links neben dem Verlagsgebäude, in der Inselstraße 26, wohnte Anton Philipp Reclam (1807-1896) von 1895 bis zu seinem Tod. Das Haus wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Heute steht an dieser Stelle ein Nachfolgebau vom Ende des 20. Jahrhunderts.



Man beachte die beiden gedruckten Zitate oben und unten auf der Rückseite der Karte:

"Ihren ganzen geistigen Besitz jedem dargeboten zu haben - welche andere Nation darf sich dessen in dem Maße rühmen, wie wir es, dank Reclam, vermögen?" (Georg Witkowski)

"Reclams U.-B. ist eine grosze, unentbehrliche deutsche Einrichtung, wie das Telephon, wie die Eisenbahn, wie die Post, wie die Elektrische." (Norbert Falk)


Die Karte ist ein Geschenk von Frau Rainhilt Reclam (Stuttgart), einer Enkeltochter von Dr. h.c. Hans Emil Reclam.


In der Ausgabe vom Heiligen Abend 1940 der Zeitschrift "Reclams Universum" erschien auf dem Titelblatt ein Baby-Foto von einem Enkel Hans Emil Reclams, Hubertus Conrad-Reclam. Er wuchs im Reclam-Haus in der Marbachstraße 2 zu Leipzig auf. Das Foto ist beschriftet mit "Der Enkel". Hubertus Conrad-Reclam starb 2019. Er war zeitlebens sehr stolz auf dieses Foto:




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